Sechzigster bis Dreiundsechzigster

Sonntag, 24.10.2010

Der Dienstag begann schon ziemlich früh, denn unser Zug Richtung Helsinki fuhr schon um 5:53 von Vaasa los. Wir hatten eine schnelle Verbindung erwischt und waren schon nach 3 1/2 Stunden da. Von Helsinki ging es dann auf einer ziemlich schaukeligen Fähre nach Tallinn.

Tallinn ist ein bisschen wie Weihnachtsmarkt. Zumindest in der Altstadt, die auch so ziemlich das einzige war, was wir von Tallinn gesehen haben. Man fühlt sich ein bisschen wie in einem Mittelalter-Film, denn an vielen Ecken stehen Stände, an denen Kostümierte Verkäufer gebrannte Mandeln anbieten, es gibt viele Stände, an denen Handarbeitssachen verkauft werden. Pullover, Socken, Schals, Mützen und alles, was man so aus Stoff und Wolle machen kann. Außerdem reiht sich ein Souveniershop an den nächsten. An den Rändern der Altstadt lässt sich aber erkennen, dass die neueren Teile der Stadt sehr anders aussehen, denn es ragen viele moderne Wolkenkratzer in den Himmel. Trotzdem hat mir Tallinn sehr gut gefallen. Wir haben sogar in einem mittelalterlichen Restaurant gegessen. Das Personal war mittelalterlich gekleidet, Essen war auch mittelalterlich und das ganze Ambiente war wirklich schön!

Eigentlich hatten wir geplant eine Stadtführung mitzumachen oder eine Führung durch die Tunnel unter der Altstadt oder ähnliches. Leider waren die Führungen nur auf den Sommer beschränkt, ausgebucht oder nur am Wochenende. Also mussten wir unsere eigene Stadtführung machen, was auch nicht schlecht war.

Handarbeitsstände in TallinnAltstadt vs. NeustadtEine der vielen kleinen GassenTallinn bei Nacht (oder eher Abend)