Hundertsechzehnter bis Hundertvierundzwanzigster

Montag, 20.12.2010

... so, die Klausuren sind zum Glück überstanden, alle nötigen Unterschriften geholt, das Fahrrad zurückgebracht, das Bankkonto gekündigt, Hostel in Tampere gebucht, Zugticket nach Tampere gekauft, Flug eingecheckt, ein Paket mit fast 15 kg Kleidung für 46€ auf den Weg gebracht und Sachen zum größten Teil gepackt. Auch das Survival-Kit von der Student Union ist zurückgebracht. Leider haben sie diese Woche keine vernünftigen Öffnungszeiten, daher müssen wir diese letzte Nacht in Vaasa leider komplett ohne Bettzeug verbringen und uns mit Handtüchern und Jacken behelfen... Wenigstens ist dann die Wahrscheinlichkeit gering, dass wir morgen verschlafen, denn wir müssen "schon" um zehn nach zwölf am Bahnhof sein. Bis dahin muss aber das Apartment noch geputzt und der Schlüssel abgegeben werden.

Dann gehts nämlich los nach Tampere, wo wir, wie bereits gesagt, eine Nacht im Hostel verbringen werden. Am Abend davor werden wir uns noch den Weihnachtsmarkt von Tampere angucken. Am Mittwoch geht dann hoffentlich unser Flug von Tampere um 10 Uhr finnischer Zeit. In Bremen sind wir dann zwanzig nach 11 deutscher Zeit. Hoffentlich bleibt Bremen vom Schneechaos verschont, von einigen anderen abreisenden Studenten hören wir, dass es Verspätungen im besten Fall gibt, ansonsten auch gerne mal Ausfälle oder verschwundenes Gepäck. Wir sind gespannt.

Hundertundzehnter bis Hundertundfünfzehnter

Samstag, 11.12.2010

Es gibt nicht viel zu erzählen im Moment. Ich stecke gerade ziemlich im Lernstress, nächste Woche habe ich meine zwei Klausuren. Um dem Lernstress ein bisschen zu entgehen, sind Carolin und ich am Donnerstag mit dem Bus nach Nykarleby (finnischer Name: Uusikaarlepyy) gefahren, und haben endlich mal Lisa, die da wohnt und studiert, besucht.

Nykarleby ist eine kleine aber gemütliche Stadt, in der die schwedischsprachigen Finnen in der Mehrheit sind. Daher werden schwedische Namen der Orte und Straßen zuerst genannt, vor den finnischen Bezeichnungen. In Vaasa ist es genau andersherum.

Der zugefrorene Fluss mitten durch die StadtViele Leute, vor allem ältere und Kinder, sind hier mit Schlitten unterwegsCarolin, Lisa, Lisas Fahrrad und das Kraftwerk von Nykarleby

Wir haben uns mit Lisa ein bisschen die Stadt angeguckt, dann Lisas Apartment, das größer, schöner und billiger ist, als unsere Zimmer in Vaasa. Den Nachmittag haben wir dann mit einem finnsichen Weihnachtsfilm (aber auf deutsch!), Kekse essen, Spaghetti kochen und essen und ein paar guten Partien Stadt, Land, Fluss verbracht.

In Vaasa ist es wieder ein bisschen kälter geworden, es sind so um die -10°C und scheinbar ist das Meer zugefroren. Die letzten Tage konnte man immer wieder ein paar vereinzelte Lang- und Schlittschuhläufer von der Uni aus beobachten, aber mittlerweile sind die Finnen schon eisfischend oder mit Schneemobilen und einem Auto(!) auf dem Eis unterwegs. Allerdings ist das Meer hier bei Vaasa größtenteils von Land umgeben, sodass es einfacher zufriert, als das "offene" Meer Richtung Schweden.

Hundertunddritter bis Hundertundneunter

Sonntag, 05.12.2010

Die Unikurse sind jetzt fast vorbei, der eine hat letzte Woche aufgehört, der zweite findet am Dienstag und Mittwoch die letzten Male statt und mein Onlinekurs geht morgen in die letzte Woche. Dann habe ich noch am 13. und am 17. Klausuren, bevor ich durch bin und dann auch schon fast nach Hause fliege...

Aber erstmal ein Rückblick auf die letzte Woche und auf Lappland! Am Dienstag ging es um 6 Uhr früh an der Uni los (endlich mussten wir mal nicht mit dem gesamten Gepäck bis zum Bahnhof laufen...) und in 12 Stunden Fahrt nach Luosto. Mittags haben wir Station in Oulu gemacht und dort an der Uni in der Mensa gegessen.

Lappland ist genau wie man es sich vorstellt: Unmengen an Schnee, Bäume so weit das Auge reicht (zugegeben, im Wald reicht es nicht ganz so weit), Rentiere und viel Einsamkeit. Zu unserer Überraschung war es aber nicht so kalt wie befürchtet, im Gegenteil: Wir sind bei -16° in Vaasa losgefahren und hatten in Lappland gerade mal -4°. Das war aber gar nicht mal so schlecht, denn wir konnten die Zeit draußen etwas besser geniessen, als wenn wir ständig mit gefrorenen Wimpern zu kämpfen gehabt hätten.

In Luosto haben wir in einem Hotel gewohnt, das scheinbar recht gut besucht war. Direkt hinter dem Hotel gibt es eine Skipiste, also waren einige Winterurlauber da.

Am ersten Abend gab es außer dem Dinner kein Programm, was einige Studenten unserer Gruppe gleich mal aus Einladung sahen, die Nacht ausgiebig zu feiern, obwohl wir bei der Ankunft gleich gewarnt wurden, dass wir uns bitte benehmen sollten, nicht rauchen und keinen Lärm machen sollten. Alle diese Sachen wurden von den feiernden gleich mal missachtet, was in mehreren Beschwerden anderer Hotelgäste resultierte sodass am Mittwoch sechs Spanier nach einen Gespräch mit dem Hotelmanager und unserer Koordinatorin auf eigene Kosten nach Hause fahren durften.

Für diejenigen, die bleiben durften ging es dann am Mittwoch in eine Amethystmine. Dorthin mussten wir einen Berg hochlaufen, durch den Schnee und vorbei an vereinzelten langläufern. Oben hatten wir eine wunderschöne Aussicht über die verschneiten Wälder unten und auf die untergehende Sonne, die eigentlich gar nicht richtig aufgegangen war...

Verschneite BäumeNoch mehr davon. Dieses Bild habe ich gegen Mittag gemacht, die Sonne irgendwo zwischen Auf- und UntergangAussicht vom BergIch in Lappland :)

Von den Betreibern der Mine bekamen wir ein bisschen was über die Steine und die Mine selbst erzählt und Glögi zu trinken. Die Mine ist in privater Hand von tausenden "Besitzern" aus aller Welt. Sie wird nicht "bewirtschaftet", sondern lässt die Besitzer und Touristengruppen selbst ein bisschen nach Steinen buddeln. So durften wir uns mit kleinen Hämmerchen schließlich auch auf die Suche nach unserem "Glücksstein" machen, der angeblich schon darauf wartete, ausgebuddelt zu werden.

Am Abend sind wir mit der gesamten Gruppe an einen See gefahren, wo einige verrückte in die Sauna und anschließend Eisschwimmen gehen konnten. Diejenigen, die weniger verrückt waren (also ich zum Beispiel) haben sich die Hände am Lagerfeuer gewärmt und Marshmallows geröstet.

Donnerstag sind wir zu einer Rentierfarm gefahren, wo wir Rentiere füttern und streicheln konnten und sogar eine Schlittenfahrt machen konnten. Der Schlitten von Carolin und mir wurde von einem Rentier namens "Hupu" gezogen."Tupu, Hupu ja Lupu" sind die finnische Version von "Tick, Trick und Track". Den Nachmittag hatten wir Freizeit, die einige zum Ski- und Snowboardfahren genutzt haben. Ich bin da lieber zu Fuß ein bisschen spazieren gegangen.

Es war wieder Mittag...Weißes Rentier. Ein unausgebildetes Rentier kostet übrigens 500€, ein ausgebildetes mindestens 1000€.SchlittenfahrtIch beim Rentierfüttern. Sie haben sogar aus der Hand gefressen, nur nicht fürs Foto.

Am Freitag ging es dann auch wieder auf die lange Reise zurück nach Vaasa. In Rovaniemi haben wir einen längeren Zwischenstopp gemacht und den Weihnachtsmann besucht. Der wohnt da nämlich im Santa Claus village, in dem das ganze Jahr über Weihnachten ist. Man konnte sich sogar zusammen mit dem Weihnachtsmann fotografieren lassen (und das Foto für 25€ aufwärts kaufen). Ansonsten besteht das "Dorf" aus einer großen Zahl an Souvenierläden und Cafes und einen Spielplatz für Kinder. Im Grunde nicht viel, aber trotzdem genug Gelegenheit eine ganze Menge Geld auszugeben, wenn man möchte...

Hier hält der Weihnachtsmann seine Audienz ab ;)

Morgen, am 6. Dezember ist in Finnland Unabhängigkeitstag. Das heißt, alle Geschäfte haben geschlossen, wir haben keine Uni und abends gibt es eine Parade auf dem Marktplatz. Außerdem gibt es eine Cocktailparty für die internationalen Studenten, allerdings haben wir keine Karten dafür gekauft. Mal schauen, ob wir uns die Parade aber trotzdem angucken werden.

Vaasa ist übigens immernoch verschneit, aber die Temperaturen sind wieder gestiegen, heute sind es nur noch um die 0° draußen gewesen. Hoffentlich taut aber nicht alles wieder weg!

Einundachtzigster bis Zweiundneunzigster

Sonntag, 28.11.2010

So, das war wieder mal eine lange Pause zwischen den Einträgen...

Hier hat sich allgemein nicht viel verändert, der Einfachheit halber werde ich den Eintag einfach in mehrere Rubriken einteilen und dazu etwas schreiben...

Uni läuft vor sich hin, ich habe mich mit meinen Kursen mittlerweile mit mir selbst geeinigt (Semiotics fällt weg, der Rest bleibt) und wir haben Schnee!!!

Schnee

Im Grunde haben wir den Schnee jetzt schon seit drei Wochen. Es hat einfach angefangen zu schneien, und das richtig. In der ersten Woche hat es noch zweimal getaut, aber nicht genug, dass alles weg wäre. Ganz im Gegenteil, da die Finnen (wenn überhaupt) nur Splitt streuen, friert der Schneematsch einfach wieder fest. Mit Splitt kann man trotzdem ganz gut laufen, ohne wirds schon etwas gefährlicher. Radfahren dagegen klappt ganz gut, sobald man mal auf dem Fahrrad drauf ist und man die festgefrorenen Spurrinnen und Vollbremsungen vermeidet.

Heute hat es dann nach längerer Zeit wieder geschneit bei -6°C. Schönster Pulverschnee, der den dreckigen alten Schnee abdeckt. Ich bin mal gespannt, ob morgen früh zumindest die Gehwege geräumt werden, sonst könnte sich der Weg zur Uni interessant gestalten.

Der See hinter dem WohnheimMeine Füsse!Von heute, nachdem es geschneit hat.Autos vor der Uni, an die Motorheizung angeschlossen. Diese Steckdosen gibt es auf vielen Parkplätzen.Die Unibibliothek im SchneeSo sehen so ziemlich alle Wege hier aus. Vereist.Und mich kennt ihr noch, oder?

Musik

Ja, Musik braucht ihren eigenen Teil. Nicht nur, weil ich jetzt gerade eine etwas ungesunde und zeitlich unpassende Obsession mit neuen und alten Lieblingsbands entwickle, sondern auch weil wir vor drei Wochen hier in Vaasa ein Konzert besucht haben. Die Matalband "The 69 Eyes" aus Helsinki hat auf ihrer Akustik-Tour Halt im Hullu Pullo (finnisch für "verrückte Flasche") gemacht. Da es Akustik und nur ein relativ kleiner Club war, war es auch nicht ganz so laut, aber es hat schon ausgereicht. Die Band war gut, hat mir gefallen, auch wenn ich vorher keine Lieder kannte. Den Finnen hat es scheinbar auch gefallen, auch wenn einige ziemlich betrunken waren und ein Mädchen vor uns einem anderen Besucher in die Schulter gebissen hat, weil er vermutlich zu groß war und sie in der zweiten Reihe nichts sehen konnte.

So hübsch, dass ich jemanden dafür beissen würde, war der Sänger aber auch nicht.Und noch mal in lila:)

Weihnachten

Auch ich kann mich nicht ganz entziehen, auch wenn ich noch gar nicht in Weihnachtsstimmung bin. Es gibt in den Supermärkten finnische Pfefferkuchen, Weihnachtsbier, Schoko-Adventskalender, Kerzen, Deko und so weiter. Es hängen die ersten Lichterketten, Caro hat heute Plätzchen gebacken und wir waren letzte Woche auch schon auf einer Pre-Christmas-Party. Dort gab es Kekse, ein kleines bisschen finnische Weihnachtsmusik und Glögi, finnischen Glühwein. Der ist wirklich lecker, ein bisschen würziger als deutscher. Außerdem muss man den Alkohol selbst dazumischen, im Supermarkt gibt es Glögi nur ohen Alkohol zu kaufen. Dementsprechend wird entweder mit Rotwein oder Vodka gemischt.

Außerdem ist heute erster Advent, habe ich mir sagen lassen. Trotzdem haben wie an jedem Sonntag die Geschäfte offen. Aber dafür haben Caro und ich mir ihren Keksen, Tee und Sitcoms gefeiert.

Sooo, da unten gehts gleich weiter... Hatte das Zeichenlimit für Einträge erreicht....

Dreiundneunzigster bis Hundertundzweiter

Sonntag, 28.11.2010

St. Petersburg

Gut, dieser Teil könnte etwas länger werden. Letzte Woche sind wir aus dem glatten Vaasa geflohen, ein paar Stunden nach Helsinki gefahren und von dort aus mit der Fähre nach Sankt Petersburg gefahren. Die Fahrt dauerte 12 Stunden, aber zum Glück hatten wir jeder einen Schlafplatz! In Sankt Petersburg angekommen ging es zur Passkontrolle und dann gleich in den Bus unseres Reiseverantalters, der eine Stadtrundfahrt organisiert hatte. Wir hatten zwei "Guides", einen vom Reisebüro und dann eben den Stadtführer. Unsere Reisegruppe bestand aus 15 Leuten, davon wir fünf deutsche, noch zwei weitere deutsche Studenten, ein paar Finnen und eine Niederländerin.

Was man sofort als ersten Eindruck sagen und auch festhalten kann ist: Sankt Petersburg ist riesig (mit 5 Millionen Einwohnern etwa genauso viele wie ganz Finnland) und chaotisch. Die Straßen sind voll, Autofahrer fahren wie es ihnen passt, man kann auch um Mitternacht mitten in der Stadt im Stau stehen (zum Glück blieb das Verkehrschaos, das der Reiseführer aufgrund des Besuchs von Putin befürchtet hatte aus) und rund um die Uhr sind unglaublich viele Fussgänger unterwegs. Zum Glück war es nicht so kalt wie in Finnland, es war die ganze Zeit knapp über 0° aber ziemlich nasskalt.

Gleich nach der AnkunftVon der StadtrundfahrtLinks der Stadtführer, rechts der Gruppenleiter von der Reiseagetur, in der Mitte ein Kirchturm :)Decke in der Cathedral on the Spilled Blood

Nachmittags sind wir dann im Hotel angekommen, hatten ein bisschen Ruhe und Zeit uns Wasser zu kaufen (weil man das Leitungswasser besser nicht trinken sollte) und uns zu erholen, bevor es abends zum "Russian Dinner" ging. Dort haben wir Russische Spezialitäten gegessen, Russisches Wasser (=Vodka) getrunken und uns von zwei Folk-Gruppen musikalisch und mit Spielen unterhalten lassen.

Der Blick aus unserem Hotelzimmer war nicht ganz so schönStraße am frühen Abend... und nocheinmal

Samstag kamen wir dann gleich in den Genuss des wirklich guten Frühstücks, dass das Hotel anbot. Danach ging es mit dem Bus nach Pushkin in den Katharinenpalast, wo wir auch wieder von unserem Stadtführer die Tour bekamen. Unter anderem haben wir dort dann auch das Bernsteinzimmer (oder vielmehr die Nachbildung davon) gesehen. Den Nachmittag hatten wir Freizeit, die wir in der Stadt verbrachten. Abends haben wir dann noch eine Stadtrundfahrt in einer Limousine gemacht, die auch zum Programm gehörte. Ein bisschen Promi-Feeling mit Chauffeur, lauter Musik und Champagner! :)

KatharinenpalastDie beiden Limousinen :) Wir waren in der schwarzenEiner der ZwischenstoppsDas gab es zu trinken...Nächtliche Skyline. Interessant ist, dass alle Häuser die gleiche Höhe haben.

Sonntag war dann der letzte Tag, um 11 war check-out und Abfahrt zum State Hermitage Museum, einer der größten Kunstsammlungen der Welt. Auch hier hatten wir wieder eine Tour, diesmal aber bei einem anderen Guide, der uns die Highlights der Ausstellung gezeigt hat. Es ist unmöglich alles zu sehen, was ausgestellt ist, selbst unser Guide kannte nicht alles...

Besagter Guide und ein Teil unserer Gruppe

Nach der Tour hatten wir wieder ein bisschen Freizeit, in der wir verzweifelt versuchten ein Restaurant zu finden in dem die Hälfte von uns die letzten Rubel loswerden konnte und die andere Hälfte mit Karte zahlen konnte. Leider Erfolglos, denn kaum ein Geschäft und schon gar kein (günstiges) Lokal akzeptiert Kredit- oder sonstige Karten (noch nicht einmal Subway!). Also haben wir die letzten Rubel zusammengeworfen, sind in ein kleines Bistro gegangen und nicht wirklich satt wieder herausgekommen, sodass wir noch schnell zu McDonald's gegangen sind, die akzeptieren nämlich auch Karten.

Anschließend ging es dann wieder zum Hafen, durch die Passkontrolle und wieder auf das Schiff Richtung Helsinki. Dort kamen wir dann um halb neun im Schnee an und haben uns auf den Weg zurück nach Vaasa gemacht. Der ganze Trip war ziemlich anstrengend, aber trotzdem schön. Sankt Petersburg ist eine tolle Stadt, auch wenn sie mir zu groß und zu dreckig ist. Es war sehr angenehm, dass wir ein fertiges Programm komplett mit Reiseführer und Bus für den Trip hatten, sodass wir und nicht selbst um alles kümmern mussten. Gerade bei einer so großen Stadt wäre das wahrscheinlich ziemlich aufwändig geworden...

 

Lappland

Noch kein Eintrag, nur ein Ausblick. Am Dienstag geht es um 6:00 Uhr an der Uni mit dem Bus los... Und um 6 Uhr Abends kommen wir dann wohl in Luosto im Hotel an. Allerdings machen wir noch einen Zwischenstopp in Oulu, um noch ein paar Leute mitzunehmen. Ich bin gespannt. Es sind da oben momentan wohl um die -27°C. Ich bin gespannt, hoffentlich wird es noch ein paar Grad wärmer bis Dienstag...

Achtundsechzigster bis Achtzigster

Samstag, 06.11.2010

Ich möchte mich hiermit erstmal dafür entschuldigen, dass die Abstände zwischen meinen Einträgen immer länger werden. Aber das passiert völlig unabsichtlich, weil es zwischendurch einfach nicht viel zu erzählen gibt. Vielleicht merkt man daran, dass alles nicht mehr so spektakulär ist, wie zu Anfang, dass man sich eingewöhnt hat. Versteht mich nicht falsch, es ist immernoch toll hier und selten langweilig, aber eben nicht mehr so neu, wie vor zwei Monaten.

Zwei Monate klingen wirklich viel, aber wenn ich darüber nachdenke, kann ich gar nicht sagen, wo die Zeit geblieben ist! Es kommt mir so vor, als wäre ich gestern in Vaasa mit meinen Koffern aus dem Zug gestiegen, dabei ist es nur noch etwas mehr als ein Monat, bis ich mit den gleichen Koffern wieder in den gleichen Zug steigen werde. Aber genug davon!

Die Uni hat diese Woche wieder angefangen und ich weiß trotzdem nicht, welche Kurse ich besuchen möchte. Ich muss insgesamt 25 Credits mit nach Hause bringen und alle Kurse die ich machen kann, geben jeweils 5. Aus dem ersten Teil des Semesters bekomme ich schonmal 10, wenn alles gut geht. Eine Klausur muss ich noch schreiben, die findet erst im Dezember statt. Der andere Kurs verlangte ein Take-Home Exam und acht Seiten Zusammenfassungen der Vorlesungen, was ich beides am Mittwoch abgegeben habe.

Momentan mache ich noch einen Online Kurs mit Leuten von verschiedenen finnischen Unis. Unter den Studenten sind natürlich Finnen, aber auch sehr viele Austauschstudenten aus aller Welt. Der Kurs findet nur im Internet statt, auf einer Platform der Uni Tampere gibt es ein Forum, in dem jede Woche Material zum Lesen online gestellt wird. Über das Material diskutieren wir Studenten dann in dem Forum, bekommen Feedback von den Lehrenden (die auch von verschiedenen Unis kommen) und müssen am Ende der Woche ein "Learning Diary" abgeben, in dem wir aufschreiben, was wir durch das Material und vor allem die Diskussion gelernt haben. Name des Kurses ist "Current Issues in Communication Studies: Perspectives on Computer Mediated Communication" und es geht eben um aktuelle Themen der Computervermittelten Kommunikation, zum Beispiel technische Kommunikation, Social Media, "Perspectives on Wikipedia" und andere.

Die andern Kurse sind "Cross-Cultural Management", in dem es (mal wieder) um Kulturelle Unterschiede zwischen Ländern geht und wie sich das auf Verhandlungen und die Geschäftswelt auswirkt und "Culture, History and Identity", in dem es auch um kulturelle Dinge geht, allerdings werden wir Vorlesungen über American Identity, Russian Nationalism, Finnish Nationalism und worauf ich besonders gepannt bin, German Nationalism, hören. Ein weiterer Kurs, bei dem ich überlege ihn zu machen ist "Semiotics and Interpretation", in dem es um Symbole in Sprache und Diskursanalyse geht. Leider war die erste Vorlesung letzte Woche nicht besonders interessant und der Kurs überschneidet sich einmal die Woche mit Cross-Cultural Management... Außerdem verspricht die Klausur nicht einfach zu werden und ich brauche die Punkte für den Kurs nicht zwangsweise, wenn mit allen anderen Kursen alles klappt...

Aber genug von der Uni. Das Wetter hier ist sehr abwechslungsreich, die letzten Tage hatten wir Regen, Sonne und gestern Abend Schnee (der aber bei 2° nicht liegen geblieben ist). Für die nächsten Tage ist wieder Schnee angekündigt, vielleicht bleibt der ja mal wirklich liegen? Da auch wir am Sonntag die Uhr umgestellt haben, haben wir um 16 Uhr einen schönen Sonnenuntergang, wenn die Wolken es zulassen. Aber auch morgens geht die Sonne laut Internet erst um halb neun auf. Kurze Tage mittlerweile...

Am Mittwoch haben einige der finnischen Tutoren ein "International Dinner" organisiert, zu dem alle Austauschstudenten eingeladen waren. Bedingung war, eine Speise typisch für das jeweilige Heimatland mitzubringen. Wir als deutsche haben Donauwellen gebacken (allerdings leicht abgewandelt. In diesem Land gibt. es. keine. Kirschen...), einen Kartoffelsalat gemacht und eine typisch Bayrische Creme. Einige Teilnehmer haben es sich allerdings einfacher (und billiger) gemacht und nur ein paar Süßigkeiten, Chips (die eindeutig finnisch waren!) oder einen Christstollen vom Lidl hier in Vaasa mitgebracht. Lecker war es trotzdem und interessant so viele Sachen aus verschiedenen Ländern probieren zu können.

So zum Schluss noch ein paar Fotos...

Ein Stück vereistes Meer. Es hatte die Nächte voher gefroren.Letzte Woche haben wir eine kleine Radtour durch die Wälder gemacht!Einer der Hörsäle, in dem ich eine Vorlesung habe. Die kleine Person ganz vorne ist die Dozentin ;)So sieht etwa die Hälfte der finnischen Autos aus. Nicht die platten Reifen, sondern der Dreck...

Nachtrag zum Auto-Foto: Die Autos sind tatsächlich so dreckig und es stört scheibar keinen (sowas gäbe es in Deutschland bestimmt nicht!). Die Finnen haben auch alle schon Winterreifen drauf und das hört man! Die finnischen Winterreifen haben nämlich kleine Metallspikes eingearbeitet, die sich auf der normalen Straße anhören, als würde das Auto über Kies fahren. Ist besonders schön, wenn morgens und Nachmittags der Berufsverkehr vor unseren Fenster vorbeirauscht...

Vierundsechzigster bis Siebenundsechzigster

Sonntag, 24.10.2010

Am Donnerstag ging es dann mit der Fähre wieder zurück nach Helsinki. Dort haben wir zuerst unser Gepäch ins Hostel gebracht, das nur ein paar hundert Meter vom Hafen liegt. Anschließend ging es dann auch in Helsinki auf Sightseeing Tour! Allerdings auch wieder eine eigene. Ich hatte ja befürchtet, dass Helsinki nach einer Stadt wie Tallinn eher langweilig und enttäuschend sein würde, aber ganz im Gegenteil, Helsinki ist auch eine schöne Stadt! Es ist natürlich etwas mehr los als in Tallinn und nicht so stark auf Touristen ausgelegt. Trotzdem gibt es natürlich viele Souveniershops und wir haben beide Tage, die wir dort waren in der alten Markthalle mittag gegessen, in die scheinbar alle Touristen kommen. Wir waren teilweise umgeben von Deutschen und fast alle Schilder an den Ständen waren in Finnisch, Englisch und Deutsch ausgezeichnet.

Am Freitag sind wir mit der Fähre nach Soumenlinna gefahren, eine Insel vor Helsinki, auf die eine Festund zur Verteidigung der Stadt gebaut wurde. Diese kann man nun besichtigen. Es gibt dort eine eigene Kirche, die gleichzeitig auch Leuchtturm ist (oder war?), einige erhaltene Kanonen, das "King's Gate", ein Tor, vor dem das Schiff des Königs früher vor Anker lag, wenn er die Insel besuchte und einen Supermarkt für die 850 Bewohner dort. Ich hätte gerne noch mehr Zeit dort verbracht, doch weil wir noch nach Hause fahren wollten und es bitter kalt war (zugefrorene Pfützen und so...), haben wir den Besuch kurz gehalten.

Die Schnelle Zugverbindung zurück nach Vaasa war leider schon ausgebucht, als wir am Bahnhof ankamen, sodass wir eine Stunde auf den nächsten Zug warten mussten und am Ende über 4 1/2 Stunden unterwegs waren und völlig fertig zu Hause ankamen. Trotzdem hat sich dieser Trip auf jeden Fall gelohnt, auch wenn ich wahrscheinlich viel zu viel Geld ausgegeben habe... ;-)

Der Dom in HelsinkiBlick auf die Stadt von Soumenlinna ausEine der alten Kanonen, daneben ein Lager für SchiesspulverStraße in HelsinkiNochmal Straßen in HelsinkiPanorama vom Platz unterhalb des Doms. Die Bären sind ein internationales Kunstprojekt, und standen vorher in BerlinBahnhof in Helsinki

Sechzigster bis Dreiundsechzigster

Sonntag, 24.10.2010

Der Dienstag begann schon ziemlich früh, denn unser Zug Richtung Helsinki fuhr schon um 5:53 von Vaasa los. Wir hatten eine schnelle Verbindung erwischt und waren schon nach 3 1/2 Stunden da. Von Helsinki ging es dann auf einer ziemlich schaukeligen Fähre nach Tallinn.

Tallinn ist ein bisschen wie Weihnachtsmarkt. Zumindest in der Altstadt, die auch so ziemlich das einzige war, was wir von Tallinn gesehen haben. Man fühlt sich ein bisschen wie in einem Mittelalter-Film, denn an vielen Ecken stehen Stände, an denen Kostümierte Verkäufer gebrannte Mandeln anbieten, es gibt viele Stände, an denen Handarbeitssachen verkauft werden. Pullover, Socken, Schals, Mützen und alles, was man so aus Stoff und Wolle machen kann. Außerdem reiht sich ein Souveniershop an den nächsten. An den Rändern der Altstadt lässt sich aber erkennen, dass die neueren Teile der Stadt sehr anders aussehen, denn es ragen viele moderne Wolkenkratzer in den Himmel. Trotzdem hat mir Tallinn sehr gut gefallen. Wir haben sogar in einem mittelalterlichen Restaurant gegessen. Das Personal war mittelalterlich gekleidet, Essen war auch mittelalterlich und das ganze Ambiente war wirklich schön!

Eigentlich hatten wir geplant eine Stadtführung mitzumachen oder eine Führung durch die Tunnel unter der Altstadt oder ähnliches. Leider waren die Führungen nur auf den Sommer beschränkt, ausgebucht oder nur am Wochenende. Also mussten wir unsere eigene Stadtführung machen, was auch nicht schlecht war.

Handarbeitsstände in TallinnAltstadt vs. NeustadtEine der vielen kleinen GassenTallinn bei Nacht (oder eher Abend)

Sechsundvierzigster bis Neunundfünfzigster

Samstag, 16.10.2010

So, nach längerer Funkstille melde ich mich auch mal wieder...

Im Moment gibt es einfach nicht viel zu berichten aus Vaasa. Meine ersten Unikurse sind vorbei und ich geniesse die freie Zeit mit kleinen Radtouren, Besuchen in Second Hand-Läden und mit Ausschlafen.

Das Wetter ist im Moment sehr abwechslungsreich. Man merkt, dass wir Herbst haben, es sind noch um die 5°C oder kälter, wir haben viel Sonne, aber auch mal Regen oder... Schnee. Tatsächlich hat es vor ein paar Tagen geschneit und gestürmt, abends dann noch gehagelt und weiter gestürmt. Die Hagelkörner sind dann tatsächlich auch bis zum Morgen liegen geblieben, sodass es aussah wie verschneit. Ich bin mal gespannt, ob es noch richtig schneit und der Schnee liegen bleibt, so lange ich noch hier bin. Der wirkliche Winter kommt normalerweise, genau wie in Deutschland meistens, erst im neuen Jahr.

Nächste Woche geht es mit den üblichen (deutschen) Verdächtigen wieder auf Reisen. Es geht diesmal nach Helsinki und von dort aus mit der Fähre nach Tallinn. Dort werden wir zwei Nächte bleiben, wieder zurück nach Helsinki fahren und uns dann noch Helsinki angucken und dort eine Nacht bleiben. Ich hoffe mal, dass das Wetter da nicht auch so unberechenbar ist, wie hier...

Zum Abschluss noch ein paar Fotos aus den letzten Tagen!

Herbst hinter dem WohnheimSonnenuntergang am MeerVaasa 'Skyline' (oder so ähnlich :) )Nochmal SonnenuntergangIch winterlich :)Der Eingang zum Wohnheim, in dem ich wohneNächtlicher Blick aus meinem Fenster... Leider kein Schnee auf der Straße, sondern Hagel

Zweiundvierzigster, Dreiundvierzigster, Vierundvierzigster und Fünfundvierzigster

Samstag, 02.10.2010

Die letzten Tage war schon etwas mehr los hier in Vaasa und umzu, als die Zeit davor...

Am Mittwoch war Initiation Rite für die neuen Studenten in Vaasa. Das bedeutet, man versammelt sich in der Stadt, schwört den Eid ("Ich werde so viel trinken wie möglich, meine Uni repräsentieren und so weiter", oder so ähnlich). Dann ging es in Gruppen und mit schicken weißen Müllsäcken bekleidet in einen Park, wo die Tutoren mit allerlei Spielen auf uns warteten. Diese Spiele bestanden aus Pantomime, Geschicklichkeitsspielen und Ähnlichem, aber immer mit dem Ziel den Spieler möglichst zu blamieren und Spaß zu haben. Nach den Spielen wurde die Gruppe bewertet in Performance, Gruppenzusammenhalt und Bestechung derjenigen, die das Spiel organisiert hatten - mit alkoholischen Getränken, Massagen und Süßigkeiten. Der ganze Spaß dauerte so ziemlich den ganzen Nachmittag (es gab viiiele Spiele), bevor es dann zur Uni ging, wo dann der "krönende Abschluss" stattfand. Da ich allerdings nicht wirklich nur mit Unterwäsche (wahlweise auch ohne) und meinem Müllsack bekleidet und mit verbundenen Augen eine seifige Plastikplane den Berg runterrutschen wollte, habe ich mir das Spektakel lieber aus sicherer Entfernung angeguckt. Diejenigen, die mitgemacht haben wussten allerdings natürlich nicht, was da mit ihnen geschah, da sie vorher ein bisschen verwirrt wurden, indem sie sich mit verbundenen Augen Schnüre entlang tasten mussten. Außerdem wurden die Taage vorher fleißig Gerüchte gestreut, dass die älteren Studenten die neuen ins Meer werfen würden... War dann aber wohl nur halb so schlimm.

Einige Studenten in ihren Müllsäcken, links ein Tutor, erkennbar an der Roten Hose.Mein Müllsack und ich :)Eins der Spiele, wir mussten die arme nackte Dame mit unseren Klamotten einkleiden...Der Abschluss...

Für Freitag wurde von der Uni aus ein Trip nach Ähtäri in den Zoo angeboten. Schon um 7:45 fuhren die Busse im dichten Nebel an der Uni los. Die letzten Tage war es morgens etwas nebelig, am Donnerstag kam aber ab mittags die Sonne raus. Allerdings stellten sich für Freitag zwei Dinge heraus: In beiden Bussen funktionierte die Heizung auf der Hinfahrt nicht (2 1/2 Stunden Fahrt übrigens) und der Nebel verzog sich den gesamten Tag nicht!

Der Zoo war allerdings toll, im Wald gelegen und mit den für diese Region typischen Tieren, wie natürlich Elchen, Rentieren, Bären und Rehen ausgestattet. Allerdings auch ein Haus voller Eulen, weiterer Vögel und ein paar Wassertieren. Der Besuch hat sich auf jeden Fall gelohnt, vor allem weil der Eintritt auch nur 8€ kostete und der Bus komplett kostenlos war. Auf der Rückfahrt funktionierte auch die Heizung und so wurde die Rückfahrt durch den Nebel zumindest nicht kalt. Wir haben noch einen Abstecher zum zweitgrößten Einkaufszentrum Finnlands, mit angeschlossenem Hotel und Minigolfanlage, gemacht. Da wir allerdings nicht viel Zeit hatten, blieb es bei "eine Runde mit dem Bus über den Parkplatz fahren". Das Einkaufszentrum ist aber nicht etwa in einer großen Stadt (wie das größte in Finnland in Helsinki ist), sondern in einem winzigen Ort! Und trotzdem strömen die Leute da hin und kaufen, bis das Auto voll ist!

Bären im ZooEin See im Zoo. Wie man sieht: herbstlich und nebelig!

Am Samstag sind Carolin und ich morgens in die Stadt gefahren, um uns mit Kleidung auf den Winter vorzubereiten. Der erste Stop war ein Army Shop (mit angeschlossenem Antiquitätenhandel), aus dem wir allerdings so schnell wie wir reinkamen auch wieder gingen. War weder unser Stil noch unsere Preisklasse...

Als nächstes kamen zwei Second Hand Läden. Einen finnischen Second Hand Laden muss man sich so vorstellen wie einen recht großen Flohmarkt in einer Halle. Man kann hier Regale mieten, um seine Sachen zu verkaufen. Allerdings muss man seinen "Stand" nicht weiter betreuen, bezahlt (und nicht gehandelt) wird an der Kasse. Von Kleidung über Schallplatten, Kinderspielzeug, Büchern und allem möglichen Krimskrams gibt es alles. Da wir nicht so viel Zeit hatten, haben wir uns fest vorgenommen, demnächst nochmal wieder zu kommen.

Da wir auch noch Schuhe suchten, sind wir dann noch in ein normales Einkaufszentrum gegangen. Ich habe jetzt tatsächlich (ziemlich teure aber hoffentlich warme und trockene) Winterschuhe. Jetzt kann der Winter kommen! Oder... naja, vielleicht wartet er ja noch ein bisschen...

Den Nachmittag hatten wir dann einen kleinen Vorgeschmack auf Winter, denn einige der Tutoren hatten für uns Austauschstudenten eine Fahrt zum Eishockey organisiert. Vaasa hat ein eigenes Stadion und natürlich einen eigenen Verein, der heute gegen Jyväskylä spielte. Vaasa hat natürlich 4:1 gewonnen und die Finnen können ganz schön laut werden, wenn es um Fangesänge geht! Das letzte Drittel der Spielzeit haben wir im "Fanblock" von Vaasa gestanden und die Stimmung war echt klasse! Eishockey ist auch toll zum Zugucken (ich war ganz froh, nicht da unten auf dem Eis zu sein, wenn die Spieler sich und andere gegen die Bande gerammt haben), weil immer Action ist und alles unglaublich schnell geht. Spielerwechsel finden ständig statt und so schnell, dass ich es meistens gar nicht mitbekommen habe. Aber ich würde mir so ein Spiel jederzeit wieder angucken, das war die kalten Zehen wirklich wert!

Eishockey!Vaasa in rot, Jyväskylä in weiß (und natürlich der Schiedsrichter in gestreift)

In other news: Wir haben jetzt unsere Fahrt nach St. Petersburg gebucht! Am 18.11. geht es los, mit der Fähre ab Helsinki! Ich freu mich schon!

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